Platzgen Entwicklung

 


 

  Entwicklungsstufen des Platzgens
 
Zielwurfspiele:
 

Gemäss einer Beschreibung aus dem Jahre 1667 waren Wurfspiele mit Steinen, Holzstücken, mancherorts mit eigentümlichem Laufen verbunden. "Die Steinstosser und Blattenschiesser werfen in die Weite vor sich her oder erschwingen in die Luft die Blatten und andere wurfliche Sachen oder zilen nach dem fürgesteckten Zil".
 

Das Tötzlen und Blättlen um 1791:
 

Beim Tötzlen hat jeder seinen passenden Stein. Ein anderer Stein dient als Ziel. Beliebt ist auch das Werfen zwischen zwei Steinen A und B, die 30-40m voneinander fest im Boden stehen.

Jeder Spieler steht mit seinem Wurfgerät bei A und versucht, den Stein B zu treffen. Wer seinen Wurfkörper am nächsten an den Stein B heranbringt, hat einen Vorteil. Nun wirft man die Steinplatten von Stein B auf gleiche Weise nach Stein A usw. Wer am meisten Vorteile (Punkte) hat, ist Sieger. Rundliche Steine wirft man wie beim Freiwurfkegeln, plattenförmige presst man mit dem inneren Rand fest in die Hohlhand. Der Daumen drückt oben an die waagrechte und flach gehaltene Steinplatte; die vier anderen Finger ergreifen sie an der Unterfläche.

Beim Tötzlen wird lediglich versucht, das Ziel zu treffen.

Der Blättler hingegen beabsichtigt, das Ziel nicht nur zu treffen, sondern es auf eine ganz bestimmte Weise umzulegen; auch versucht man, etwa wie beim Bocciaspiel, die gegnerischen Wurfkörper wegzuspicken und die eigene Platte in eine günstigere Lage zu bringen. Das Plattenwerfen ist demnach kunstvoller, als das urtümliche Tötzlen.

Beim Blättlen stellt man eine Ziegelplatte, Holzstöcke (runde und eckige) mit und ohne Knöpfe, Belimünzen oder Geld als Ziel auf. Wer die Blatte oder den Stock umwirft, hat das Beste geleistet und erhält dafür 20 Punkte. Wer in diesem Spielgang als Zweiter den Zielstein zu Fall bringt, gewinnt 10 Punkte und der dritte Umwerfer noch deren 5.

Gelingt es keinem, die Blatte umzuwerfen, bekommt der, welcher die Platte am nächsten an den Zielstein herangeworfen hat, 10 Punkte, der Zweitbeste 5. Die weiter entfernten Wurfkörper zählen nicht. Wer zuerst 100 Punkte erreicht hat, bekommt einen Apfel.
 

Le Palet:
 

In Savièse spielt man dieses Spiel wie oben beim "Tötzlen" beschrieben. Die Zielsteine heissen "Bo", die Wurfplatten "Paoné". Wer mit seiner Wurfplatte am nächsten ans Ziel kommt, hat 4 Punkte. Die Entfernung misst man mit den Füssen, den Händen und den Fingern. Wer zuerst 24 Punkte hat, ist Sieger.

Giovar a Plattas:
 

- wickelt sich in Ramosch (Unterengadin) auf Weiden, Alpen und auf den Maiensässen ab. Wer seine Steinplatte am nächsten an das Ziel heranbringt, hat einen Punkt. Wer zuerst 21 Punkte erreicht hat, ist Sieger.
 

Dar a Passlers (auf Spatzen schiessen)
 

- übten die Oberhalbsteiner früher beim Viehüten. An einem Stecken hängt ein Hut, auf welchem ein Stück Brot liegt. Aus einer Entfernung von 15-20 Schritten werfen die Hirten mit Steinen oder Holzstücken. Wer den Hut so trifft, dass das Brot herunterfällt, kann es behalten.
 

Dar il Buc:
 

- spielen die Kinder in Flond (Bündner Oberland). Ein Spieler wirft auf einem Dorfplatz einen Stein (il Buc) etwa 20m weit. Die Anderen versuchen, mit ihren Steinplatten diesen Zielstein oder Buc zu treffen. Wer seine Platte diesem Ziel am nächsten bringt, hat gesiegt und darf nun seine Platte zuerst werfen, welche diesmal als Ziel dient.
 

Igl Stichel:
 

- spielten die Schulmädchen in Ferra (Aversertal) noch 1955. Jedes wirft mit Steinplatten aus einer Entfernung von 20 Schritten auf einen aufrecht stehenden schmalen Stein. Wer ihn dabei durch einen Treffer umschlägt, hat 5 Punkte. Ein blosser Treffer auf den Zielstein ohne dass er umfällt, bringt 1 Punkt ein. Wer zuerst 50 Punkte erreicht, hat gesiegt.

- Die Meienfelder spielten während der Wuhrarbeiten mit Wurfplatten.
 

Das Plattenspiel:
 

- (gö da plattas) in Fetan. Ein Stein, "Bütz" genannt, bildet das Ziel. Wer vom gleichen Standort aus dem Bütz mit einem Plattenwurf am nächsten kommt, ist der Erste.

Ebenso spielt man im Vnà (Unterengadin), und zwar auch als Parteispiel. Die Abteilung, die am meisten Nahwürfe aufzuweisen hat, ist Siegerin.

Über ähnliche Formen im Lumbrein, Rueun und Riein wird berichtet.
 

Geissgüggele oder Stöckle:
 

- gefiel den Leuten in Luzern. Ein Backstein (Guggenhüseli) diente als Ziel. Darauf ruhte ein flacher Stein. Mit einem anderen faustgrossen Stein versuchten die Spieler, auf 20-30m Entfernung, die Platte auf den Ziegelstein zu werfen.
 

Plattenschiessen:
 

In Guttannen (Bern) warfen die Ledigen an Sonntagen mit Steinen auf ein Holzstückchen, das etwa 20cm aus der Erde herausragte. Der weitere Spielverlauf ist wie beim Bocciaspiel.

In der Stadt Bern warf man mit faustgrossen Steinen gegen einen Pflock. Derjenige, oder diejenige Partei, die ihre Steine am nächsten an den Pflock brachte, hatte gesiegt.

In Hasliberg übte man das Platteschiessa. Die Spieler warfen Steinplatten nach einem "Zwäck" (eine Steinplatte oder eine Grube). Jeder versuchte, dem Zwäck nahe zu kommen und ihn, wenn möglich zuzudecken.

Die Obwaldner spielten laut Ratsprotokollen von 1695 Detzlen. Sie warfen runde Steine auf einen Holzklotz.

In Cully spielten die jungen Leute noch um 1900 aux palets. Jeder hatte 2 Platten. Man warf sie gegen einen grossen Zielstein.

Le jeu de la Quille Cavaliere:
 

- ist ein altes Parteispiel in der Waadt. In der Mitte eines ebenen, steinfreien Platzes von 40m  Länge und mindestens 20m Breite steht ein Kegel oder Holzklotz, der den Spielplatz der Breite nach in zwei gleich grosse Hälften trennt. Durch das Los teilen sich die Spieler in zwei Gruppen ein.

Je einer von jeder Abteilung wirft von der Platzmitte, vom Holzkegel aus mit einer Steinplatte nach dem am Platzrand stehenden, 20m entfernten Zielstein. Wer seine Platte dieser Marke am nächsten bringt, verschafft seiner Spielpartei das Recht, den ersten Wurf nach dem aufrecht stehenden Kegel auszuführen.

Jede Spielabteilung begibt sich nun auf den dem Kegel abgewandten Platzrand der eigenen Spielplatzhälfte. Die Gruppe A mit dem besten durchgeführten Wurf auf den Zielstein darf jetzt mit dem eigentlichen Wettwerfen beginnen. Nr. 1 schleudert die Steinplatte vom hinteren Platzrand auf den 20m entfernten Kegel. Nachfolgend wirft einer der Abteilung B von der gegenüberliegenden Platzseite mit umgekehrter Richtung ebenfalls in einer Entfernung von 20m auf den in der Platzmitte stehenden Kegel usw.
 

Plattenwurf-Gewinnspiele:
 

- ein Zielwerfen, leider oft mit Gewinnsucht. „Daselbst auf einem Platz im Aargau (Baden) 1578: kommen teglich im Sommer nach essenszeit vil ehrliche Leut zusammen; etliche tanzen, andere stossen den Stein, etliche schiessen die blaten".
 

Stöckle:
 

- betrieben in Solothurn im Jahre 1900 Knaben und Erwachsene an Sonntagnachmittagen auf der Landstrasse oder einem weiten Dorfplatz. Das Wurfziel ist ein 3-4dm langes Holz mit einem Durchmesser von 1dm. Die Wurfplatte, Blacke, besteht oft aus Eisen und trägt mitunter den Namen des Eigentümers.

Auf den Stöckel legt jeder Spieler, je nach Abmachung, Knöpfe oder Fünfrappenstücke, die Zahl nach unten gerichtet. Die Spieler entscheiden, ob sie sich für "Satz uf de Stock" oder "Blache lit" entschliessen. Bei jenem ritzt der nächststehende Spieler dort, wo die geworfene Blache zuerst den Boden berührt hat, einen Strich in den Boden. Derjenige, dessen Zeichen am nächsten beim Stöckel steht, hat das Recht, ihn zuerst umzuschlagen.

Spielen sie auf "Blache lit", ist diejenige Stelle massgebend, bei welcher der rutschende oder rollende Wurfkörper liegen bleibt. Die Blache kann dabei bis vor den Stöckel gleiten, in umstürzen, oder nur berühren und ins Schwanken bringen. Man legt dann die herabgefallenen Münzen wieder auf den Stöckel und dieser Spieler muss wieder werfen.

Der Erste, der den Stöckel fällt, und zwar aus der abgemessenen Entfernung, gewinnt manchmal den ganzen Geldeinsatz. Wirft aber der Zweite den inzwischen leer gewordenen Stöckel auch um, so muss der Erste erfolgreiche Umwerfer das gewonnene Geld wieder auf den Stöckel legen. Nun können beide diesen nochmals aufs Korn nehmen. Das gewonnene Geld wird bei gut kameradschaftlichem Spiel geteilt und man spielt weiter.
 

Stöcklen:
 

- in Erlenbach im Simmental. Die eisernen Wurfplatten waren nur mit drei Haken versehen und mussten alle gleich geformt und gleich schwer sein. Die vierte Ecke lief für den Handgriff flach aus.

Von der Schneeschmelze an bis zum Heuet betrieben Buben und Jünglinge dieses Spiel.

Die Buben setzten Knöpfe, die Erwachsenen Kleinmünzen auf den zylinderförmigen Holzstock. Der danebenstehende Stöckliwärter hatte das umgeworfene Holz wieder aufzusetzten, das Landen der Wurfplatten und das Wegrollen von Münzen zu überwachen.

Zu Beginn schossen die Teilnehmer vom Stock aus ihre Platten nach dem etwa 15m entfernten "Zweck", einem im Boden gesteckten Pfahl. Wer die Wurfplatte am nächsten an dieses Ziel brachte, durfte vom Zweck weg als erster gegen den mit Knöpfen oder Münzen beladenen Stock werfen.

Die anderen folgten in der Reihenfolge ihrer guten Zielwurfergebnisse. Der Schütze, dessen Platte am nächsten an den Stock zu liegen kam, durfte diesen aus unmittelbarer Nähe umschlagen.

Platta stechel:
 

(in Zuoz und Umgebung) Man schlug einen Nagel mit einer unter dem Nagelkopf befestigten längeren Schnur in den Boden. Auf den Nagelkopf stellten die Spieler den Holzklotz. Eine Partei gab Ziel in Richtung an, die andere hatte den ersten Wurf.

Die Spieler schleuderten ihre Eisenplatten aus einer Entfernung von 20-30 Schritten auf den Klotz. Nachdem alle ihre Platte verschossen hatten, durfte jeder den Wurf wiederholen, mit der Absicht, sein Eisen näher an den Holzklotz heranzubringen, oder das des Gegners wegzuspicken.
 

Aber vor jedem neuen Wurf musste er die vereinbarte Münze, oder bei den Buben selbstgeprägte Bleimünzen, Blutzger genannt, einsetzen.

In Latsch bei Bergün, gab jeweils der Sieger Wurfart und Wurfweite an. Oft drehte der Geübte die Metallplatte beim Abwerfen vom Körper weg waagrecht, um mit den an vielen Wurfplatten vorstehenden Spitzen flach und fest auf dem Boden einzukrallen. Das an vielen Wurfkörpern in der Mitte liegende Loch gibt bei der Drehbewegung dieser Wurfart dem Daumen einen Halt.
 

Aux Boutons:
 

- spielten die Jungen von Conthey (Wallis). Man warf zu Beginn mit Knöpfen auf einen kegelförmigen Stein, der etwa 5m entfernt war. Wer mit seinem Knopf am nächsten an das Ziel herankam, durfte auf den mit Knöpfen versehenen Stein den ersten Steinwurf tun. Warf einer den Zielstein um, gehörten ihm alle vom Stein heruntergefallenen Knöpfe, die mit der schönen Seite nach oben zeigten.

Beliebt waren besonders die glänzenden Uniformknöpfe. Mancher Familienvater erschrak, wenn er beim Inspektionstag den, durch die Buben von den Knöpfen beraubten Mantel sah.

Stöckle, Pletschgere:
 

- spielten die Männer in Balsthal. Wer den besten Wurf ausführte, durfte beim nächsten Gang anfangen. Die "Platschgere" oder Eisenscheibe soll man flach auf die Hand legen und nicht zu nieder, sondern in hohem Bogen schiessen, sonst geht der Wurfkörper weit von dem "Blütschi" nieder. Damit diese besser gleite, soll man sie hie und da abfeilen.

- In Laupen diente beim Stöcklen ein Stock, mit daraufliegenden Münzen.

- In Münchenbuchsee spielte man mit gewölbten, viereckigen eisernen Plättlein, mit denen man versuchte, von einem Holzstock ein Geldstück herunterzuwerfen.

- Die Knaben und Jünglinge von Niederbipp nannten es Schtökla und setzten jedes Mal 5 Rappen auf den Stock.

- Die Brienzer begingen ein Kantonales Platzgerfest und nannten das Spiel auch Stecklen. Sie massen, wie weit der Wurfkörper vom Stöcklein weg war. Das Gemessene zog man von 100 ab. Man konnte am umgekehrten  Meter die Punktzahl ablesen.

- In Rohrbach "Steckelten" die Buben und Erwachsene.

- Noch um 1938 spielen Alphirten auf dem Melkplatz.

- Rochholz nennt das Spiel Stötzlen, Stöckeln, Blättlen. Nach ihm warf man nicht nur steinerne und eiserne Platten, sondern auch Ziegelstücke und Knebel nach dem Ziel.

- "Hudi si", bedeutet beim Plattenschiessen in Ringgenberg mit der Wurfplatte am weitesten vom Ziel entfernt sein.

- In Gingnis nennt man das Spiel Le jeu des palets. Es sind zwei Felder. Die Spieler werfen die numerierten Platten auf das Ziel, auf eine kleinere Platte "le le" genannt.
 

Störzle:
 

- übten die Schulknaben von Tägeri um 1860 mit quadratischen Eisenplatten.
 

Plättlen:
 

Die Winterthurer und ihre Nachbarn kennen das Plätteln. Die Wurfkörper sind nummerierte Metallplatten von 10cm Seitenlänge und 8mm Dicke. Jeder Spieler besitzt deren zwei. Wer aus etwa 7m Entfernung am nächsten an den Holzklotz heranwirft, hat am meisten Punkte und darf im nächsten Spiel mit dem Werfen beginnen.

Tüchtigen Spielern gelingt es oft, die Platte so zu werfen, dass sie auf, oder unter dem Stock zu liegen kommt, oder ihn selbst weit weg schleudert. Bei einem Wettspiel ergibt die Hälfte der geworfenen Platten, die am nächsten an den Stock herankommen, je einen Punkt. Die andere Hälfte, vom Zielstock weiter entfernten Wurfkörper, zählen nicht.

Auf dem Bauernhof Ober- Wagenburg in der Gemeinde Embrach an der Linie Bülach-Winterthur spielt man Platzgera, und zwar mit Eisenplatten von 10cm Seitenlänge. Jeder legt auf den vom Wurfort 10 - 15m entfernten Holzstock ein Fünfrappenstück. Dann werfen die älteren Spieler zuerst und zuletzt die jüngeren. Wer beim Wurf den Klotz fällt, darf die am Boden gelandeten Fünfer mit der Zahl nach oben behalten.

In Neuenburg hiess das Spiel "Jouer aux palets". Der Zielstein mit den Silberstücken hiess "râgit". Die Spieler warfen mit Steinplatten.
 

Platzgen:
 

Im Emmental "platzgen" Knaben und Burschen auf Dorfplätzen. Man zieht verschiedenartige Papierstücke aus einem Hut, um die Reihenfolge des Werfens zu ermitteln.

Auf einem ebenen Plätzchen liegt der Holzstock, etwa 30cm hoch und 15cm Durchmesser. Jeder Spieler legt 5 Rappen darauf. Einer nach dem anderen wirft die Metallplatte aus einer Entfernung von 15m auf den Stock.

Wo sie zur Ruhe gekommen ist, ritzt man an der dem Stock näheren Seite des Wurfkörpers eine Linie in den Boden ein. Diese Treffspur des Werfers 1 kennzeichnet seine Wurfweite. Sie ist festzuhalten, weil beim Platzgen im Emmental nicht jeder Spieler eine Wurfplatte hat, wie das an sonst vielen anderen Orten der der Fall ist.

Allen Spielern steht nur ein Wurfkörper zur Verfügung. Der Spieler 2 kommt jetzt an die Reihe usw.

Nun haben alle Spieler geschossen. Der spannende Teil des Ausbesserns steht aber noch bevor. Nummer 3 versucht, mit dem zweiten Wurf näher an den Holzstock zu kommen; er muss aber dafür wieder als Pflichtgeld einen Fünfer auf den Stock legen.

Seine von der Abwurflinie geworfene Platte kommt diesmal zwischen den Strichen 1 und 2 zur Ruhe. Er hat dadurch den Spieler 2 überflügelt und ist dem ersten Werfer nahe gekommen.

Platzger 2 reizt es jetzt, auch zu verbessern. Er legt abermals 5 Rappen auf den Holzklotz und wirft, aber er verschlimmert damit noch seine Lage; denn die Platte kommt diesmal weiter zurück als beim ersten Wurf zu liegen. Der Pechvogel muss sich mit dem letzten Rang begnügen.

Da keiner mehr verbessert, geht das abschlagen los.

Nummer 1 hat seinen Strich dem Ziel am nächsten, ergreift die Platte und wirft sie unmittelbar auf den mit 5 Rappen- Münzen belegten Stock. Das Holz fällt um. Drei Fünfer liegen am Boden, mit dem Kopf nach oben gerichtet. Diese kann er behalten.

Er stellt das umgefallene Holz mit den zurückgebliebenen 2 Fünfern wieder auf. Platzger 3, der zweitnächste am Klotz, schlägt den Stock um. Ein Fünfer mit dem Kopf oben fällt ihm zu. Nur ein Geldstück ist noch übrig. Das legt man nicht mehr auf den Stock.

Spieler 2 nimmt den Fünfer in seine beiden zusammengelegten Hände, schüttelt diese und lässt die Münze dann auf den Boden fallen; aber oben liegt leider die Zahl. Mehr Glück hat der Spieler 1. Das mit dem Kopf oben am Boden liegende Geldstück gehört ihm.

Ohne Umschweife beginnt das zweite Spiel. Spieler 2, der vordem vom Spielpech Verfolgte, darf jetzt beginnen.


 
 
© Christian Zimmermann